Al wedder Sünndag - Spielstoff

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Al wedder Sünndag

Übersetzungen > Plattdeutsch
Originaltitel: A Month Of Sundays
Komödie von Bob Larbey
Deutsch von Ursula Lyn und Ayla Albert
Plattdeutsch von Manfred Hinrichs

4 Damen
3 Herren
ein Bühnenbild

Uraufführung:
1985 Nuffield-Theatre, Southampton
EA dieser Fassung:
10.10.1999 Ohnsorg Theater, Hamburg

Aufführungsrechte:
Hartmann & Stauffacher

Al wedder Sünndag, Fritz Reuter Bühne, Schwerin 2007
Foto © Fritz-Reuter-Bühne, Schwerin 2007
Kritik & Meinung

Manfred Hinrichs plattdeutsche Fassung ... hatte am Ohnsorg-Theater in der Inszenierung von Hans Timmermann umjubelte Premiere ... Dass die Zuschauer ... von bösen Träumen verschont bleiben, liegt an einem gelungenen Gesamtprodukt aus humorvollem Text, sensibler Regiearbeit, detailgetreuer Ausstattung ... und glänzender Besetzung ... Großartig!
Bergedorfer Zeitung vom 12.10.1999

Das Schauspiel “Al wedder Sünndag” von Bob Larbey (plattdeutsch von Manfred Hinrichs), das am Sonntag im Ohnsorg-Theater Premiere hatte, erzählt von der Schwierigkeit, in Würde alt zu werden, von Hinfälligkeit und Einsamkeit. Ein eher tragisches Thema. Larbey fügt ihm eine gehörige Portion makabren Humors hinzu ... Eine eindrucksvolle Aufführung.
BILD Hamburg vom 12.10.1999

Mit einer vollkommen stimmigen, ebenso bewegenden wie herzerfrischend komischen Inszenierung ... gelang ... am Ohnsorg-Theater eine Meisterleistung, die dem niederdeutschen Theater alle Ehre macht ... Bravos und Jubel für eine wirklich sehenswerte Aufführung ... So nachdenklich und gleichzeitig beschwingt, haben wir selten das Ohnsorg verlassen.
Die WELT vom 12.10.1999

Es darf kräftig gelacht werden. Und doch bleibt dieses Lachen oft im Hals stecken. Weil ... in Manfred Hinrichs’ sprachkräftiger Übersetzung, die kleinen Scheußlichkeiten und Tücken des Alters deutlich werden ... Viel Jubel am Schluss, aber auch Nachdenklichkeit. Ein älterer Mitbürger gesteht an der Garderobe: “Nee, mir kommt das doch zu dicht an mich ran.” Das kann als Kompliment gewertet werden.
Neue Presse Hannover vom 14.10.1999

... en Stück op de Bühn stellt, vull vun Freid un Truer, Trost un Möhsal in’t Öller ... Bi Ohnsorg gifft dat groot Theater, vun grootardig Schauspelers op de Bühn bröcht. Hengahn!
Heimatspiegel vom 19.10.1999

Zum Heulen traurig und zum Schlapplachen witzig ist diese Komödie, gutes Theater wird dem Publikum da über zwei Stunden geboten. ... Der Engländer Bob Larbey erhielt für das Stück 1988 den Kritikerpreis für die beste Komödie des Jahres. Manfred Hinrichs hat die Story mit Anflügen von schwarzem Humor ins Plattdeutsche übertragen und Adelheid Müther hat sie sensibel und stimmig an der Reuter-Bühne inszeniert. “Al wedder Sünndag ist keine Schönwetter-Sonntagsgeschichte, kein Schwank zum Schenkelklopfen, es ist eine nachdenkliche, sehr menschliche Komödie, für die es verdient viel Beifall gab.
Ostsee Zeitung vom 26.01.2007

In einem Altenheim am Stadtrand von Hamburg. Jan Coordes ist einer der nicht ganz einfachen Senioren. Während er körperlich immer weiter abbaut, ist er geistig voll auf der Höhe und liefert sich mit allen Menschen pointenreiche Wortduelle, die ihm beweisen, dass er noch am Leben ist. An jedem ersten Sonntag im Monat besuchen ihn seine Tochter Ingeborg und deren Mann Peter - eine Pflicht-Visite für alle Teile, aber eben auch ein fixer Termin im Alltagseinerlei zwischen Krankenschwestern-Besuchen, dem Tod eines Mitbewohners und dem Einzug eines Neuen. Am besten aber geht die Zeit um, wenn Coordes mit seinem besten Freund Blömer, der ebenfalls in diesem Seniorenheim wohnt, Schach spielt oder alte Spiele der Fußball-Nationalmannschaft nachvollzieht. Das englische Erfolgsstück zeigt den langsamen Verfall der beiden Männer. Während Coordes mit seiner Intelligenz und seiner Schlagfertigkeit seinen Körper zu besiegen weiß, bleibt Blömer zwar körperlich fit, aber ihm wird schmerzhaft bewusst, wie er geistig immer weiter abbaut.

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