Dat tweete Fröhjohr - Spielstoff

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Dat tweete Fröhjohr

Übersetzungen > Plattdeutsch
Originaltitel: Herbstzeitlose
Komödie von Andreas Fritjof
Plattdeutsch von Manfred Hinrichs

2 Damen
3 Herren
ein Bühnenbild

Uraufführung:
22.08.2004 Ohnsorg-Theater, Hamburg
EA dieser Fassung:
22.08.2004 Ohnsorg-Theater, Hamburg

Aufführungsrechte:
Ahn & Simrock, Hamburg

Dat tweete Fröhjohr, Ohnsorg Theater 2004, Foto Werner Struss
Foto: Ohnsorg-Theater 2004

Kritik & Meinung

Eine anrührende und höchst unterhaltsame Komödie, die das Thema der späten Liebe pikant serviert und überholte Tabus genüsslich bricht. Ein Hauch Kriminalistik verleiht der glänzenden Boulevardkomödie zusätzlichen Reiz. Ein gefundenes Fressen für ein gut gelauntes “reiferes” Darsteller-Quartett.
Ahn & Simrock

Natürlich bleibt es nicht beim Händchen halten und “Aanten foodern in ’n Park”, sondern sie finden - Viagra sei Dank - auch im Bett ihr Vergnügen. Leopold nennt das “Das Entchenspiel”: “Köpfchen unters Wasser, Schwänzchen in die Höh”. Mit Sprüchen dieser Art war die kritische Masse schnell erreicht, bei der sich das Publikum ... vor Lachen nicht mehr halten konnte und jede gelungene Szene quittierte. ... Eine Inszenierung der etwas anderen Art, die beim Lichtwark-Publikum gut ankam.
Bergedorfer Zeitung vom August 2004

As dat bi Boulevardkomödien so is - mit de Logik stimmt dat overlangs nich so, dor mööt een över wegkieken - hier kümmt dat up dat Tempo un Komik an, up flotte Snackeree un deftigen Spooß. Un so hett Regisseur Klaus Engeroff dat up de Bühn bröcht - mit Paraderullen för Ursula Hinrichs un Jens Scheiblich, bi de sick dat Publikum mit Bravos bedankt hett.
Gerd Spiekermann, NDR 90,3 vom 22.8.2004

Agnes, Leopold und Alexander, alle jenseits der 70, leben als Senioren- Wohngemeinschaft zusammen. Ihrem gut organisierten friedlichen Miteinander verleihen harmlose Sticheleien die Würze. Das betagte Freundestrio gerät allerdings aus dem Gleichgewicht, als Alexander das Aftershave wechselt, Tangas trägt und zum Entenfüttern den Smoking anlegt. Kein Zweifel: der älteste Mitbewohner ist frisch verliebt. Zweifelsohne in ein junges Ding, argwöhnen Agnes und Leopold sofort. Aber Alexanders Herzensdame Mimi, mit der er sich seit Wochen regelmäßig trifft, ist 69. Skandalträchtig ist seine neue Liebe trotzdem, denn Mimi ist seit 50 Jahren glücklich verheiratet. Als Mimis Mann dann plötzlich und unerwartet stirbt, sind Alexanders alte Freunde plötzlich nicht mehr sicher: Hat mit der Liebe auch das Verbrechen bei ihnen Einzug gehalten?
Quelle: Ahn & Simrock

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