Der Floh im Ohr - Pariser Fassung - Spielstoff

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Der Floh im Ohr - Pariser Fassung

Übersetzungen > Hochdeutsch
Originaltitel: La Puce à l'Oreille
Lustspiel von Georges Feydeau
Bearbeitung von Manfred Hinrichs

5 Damen
9 Herren
2 Bühnenbilder

Uraufführung:
02.03.1907 Théâtre des Variétés, Paris
EA dieser Fassung:
18.06.2010 Freilichtbühne Lilienthal

Aufführungsrechte: VVB, Norderstedt

Der Floh im Ohr, Freilichtbühne Lilienthal 2010, Foto Manfred Hinrichs
Foto: Freilichtbühne Lilienthal 2010
© Manfred Hinrichs
Kritk & Meinung

Turbulenzen um ein Paar Hosenträger (Freilichtbühne Lilienthal)
... eine temperamentvolle Komödie mit viel Tempo ... beste Unterhaltung, tolle Schauspieler und ein Stück, das eine ungeheure Dramatik entwickelt.
Klaus Göckeritz im Weser-Kurier vom 21.6.2010

Was für ein Theater (Freilichtbühne Freudenberg)
Der "Floh im Ohr" ist eine vergnügliche Farce
... ein wahres Feuerwerk an Pointen und Gags ... bei so vielen Turbulenzen gab es nach zweieinhalb Stunden den wohlverdienten, rauschenden Schlussbeifall und Bravo-Rufe.
Siegener Zeitung vom 20.6.2011



Raymonde Chandebise glaubt, ihr Mann Victor-Emmanuel betrügt sie. Seine per Post zugestellten Hosenträger - aus einem Hotel “Zum galanten Kätzchen” - und seine momentane sexuelle Inaktivität ihr gegenüber sind für sie klare Indizien für seine Untreue. Sie überredet ihre Freundin Lucienne einen Liebesbrief an ihren Gatten zu schreiben und ihn in das anrüchige Hotel einzuladen - kommt er, ist er überführt. Aber Victor-Emmanuel glaubt an eine Verwechselung und schickt seinen Geschäftspartner Romain Tournel ins Hotel - nicht ahnend das dieser es schon seit geraumer Zeit auf Raymonde abgesehen hat. Der äußerst eifersüchtige Ehemann von Lucienne, der Spanier Carlos Homenides de Histangua, erkennt die Handschrift seiner Frau in dem Brief und droht Tournel zu erschießen. Um diesen in letzter Minute zu warnen, machen sich alle unabhängig voneinander auf in das “Galante Kätzchen”.
Was folgt, ist ein buntes Treiben voller komischer Verwechslungen. Zur heiteren Verwirrung tragen der sprachgestörte Neffe Camille, ein skurriler Onkel des Hotelbesitzers, ein spleeniger Engländer und das Faktotum des Hotels bei, das Victor-Emmanuel wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

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