Noch eenmal verleevt - Spielstoff

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Noch eenmal verleevt

Übersetzungen > Plattdeutsch
Originaltitel: The Last Romance
Komödie von Joe DiPietro
Deutsch von Nick Walsh
Bearbeitung und Plattdeutsch von Manfred Hinrichs

2 Damen
2 Herren
Verwandlungsdekoration

Uraufführung:
04.09.2008 New Theatre, Kansas
EA dieser Fassung:
03.03.2013 Ohnsorg Theater, Hamburg

Aufführungsrechte: VVB, Norderstedt

Noch eenmal verleevt, Ohnsorg Theater 2013, Foto Jutta Schwöbel
Foto: Ohnsorg-Theater 2013

Kritik & Meinung

Zart bahnt sich eine "letzte Romanze" in der plattdeutschen Erstaufführung "Noch eenmal verleevt" an. Manfred Hinrichs bearbeitete Joe DiPietros humorvolles Dialogstück über verpasste Chancen, aufgegebene Träume, Partnerverlust, Krankheit und das Ende des Lebens, das doch noch nicht ganz zu Ende sein muss. In Adelheid Müthers präzise gearbeiteter und sich stimmungsvoll entfaltender Inszenierung brillieren Uta Stammer (Karoline), Edda Loges (Roos) und Joachim Bliese (Ralf) mit psychologischer Feinzeichnung der Charaktere und wunderbar leisen ... Zwischentönen.
Aber auch die Komik kommt nicht zu kurz im Spiel mit den unsichtbaren Kläffern und Karolines über alles geliebtem "Handfeger-Wuffi" Plüschappel. Der ... entzückt auch die Zuschauer.
Klaus Witzeling in der WELT und dem Hamburger Abendblatt vom 5. März 2013

Was für ein bemerkenswerter Abend! Mit dem Stück "Noch eenmaal verleeft" ist es der Niederdeutschen Bühne Kiel ... gelungen, ... ihrem Spielplan ... frisches Leben einzuhauchen. Old boy meets old girls. So könnte man die von den amerikanischen Bühnen- und Misucalautoren Joe DiPietro und Nick Walsh klassisch aufgebaute Liebesgeschichte nennen, deren niederdeutsche Fassung Manfred Hinrichs schrieb. ...
Mit großer Behutsamkeit und Symphatie für seine Figuren sowie einem sicheren Gespür für die innere Dynamik des Stoffes setzt Regisseur Stephan Greve ... das Stück als bittersüßes Kammerspiel in Szene.
... ein durchweg hervorragendes Darsteller-Ensemble, ... dem es jederzeit gelingt, den Humor, die Tiefe, aber auch die Tragik der Vorlage in den gut besuchten Saal zu transportieren. Von dort gab es am Ende dann auch zu Recht brausenden Applaus.
Thomas Richter in den Kieler Nachrichten vom 20. Januar 2014

Eine Liebesgeschichte, ganz schlicht, ganz einfach, ganz ehrlich, ganz wundervoll. Die Begegnungen der Protagonisten sprühen vor Charme und dem gesamten Gefühlsspektrum frisch Verliebter - Annäherung und Ablehnung, Erotik und Distanz. Aber wie in jeder guten Geschichte gibt es auch Fragezeichen, die wie ein Damoklesschwert über der sich anbahnenden Romanze schweben. Ein Lehrstück über das Leben, wunderbar einfach und plausibel gesponnen. Dass die drei Darsteller - zwei Frauen und ein Mann - jenseits der 70 sind, ist dabei nicht nur kein Hindernis für die Liebe, sondern verleiht dem Stück eine großartige Tiefe. Das I-Tüpfelchen aber sind die Szenenübergänge: ein junger Tenor, die Erinnerung des männlichen Hauptdarstellers an seine Jugend und die Projektion dessen, was aus ihm hätte werden können, schafft es, aus einem schon überdurchschnittlichen Theaterabend auch noch eine kleine musikalische Sternstunde zu machen.
Quelle: VVB, Norderstedt

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