Lust-Spiel von Derek Benfield Deutsch von Wolfgang Spier Plattdeutsch von Manfred Hinrichs-Bettinger
5 D, 4 H
1 Bühnenbild
Für den Polizeipräsidenten Heinrich Petersen und seine sittenstrenge Schwester Selma soll es die wohlverdiente Sommerfrische werden. Doch die Idylle des friedlichen Heidehofes, der ihnen von ihrem kürzlich verstorbenen Bruder hinterlassen wurde, trügt. Erinnern doch Einrichtung und Personal nur wenig an das herkömmliche Tun eines biederen Landmannes. Und die erhoffte Ruhe wird immer wieder gestört durch scheue Herren und mal mehr, mal weniger bekleidete, hübsche Mägde. Dora Wienböker, die Verwalterin, hat den Bauernhof in einen Edelpuff verwandelt.
Erstaufführung dieser Fassung: 4. November 1990 Ohnsorg-Theater Hamburg
Aufführungsrechte & Leseexemplar: Theater-Verlag Desch, München
Pressestimmen: Ohnsorg: Herren wiehern und die Damen kichern Es ist ein äußerst schlüpfriges Stückchen mit deftiger Situationskomik. Da wird auffallend viel nackte Haut ... gezeigt. Kesse und mehrdeutige Sprüche lassen ... den Verdacht aufkommen, man sei irgendwo auf St.Pauli. BILD 6.11.1990
"Tutti Frutti" an den Großen Bleichen Derek Benfields "Na sowat!!!" (so der Ohnsorg-Titel) stürmisch gefeiert Szenenapplaus noch und nöcher - am Ende stürmischer Beifall für Derek Benfields Farce. Ein sattes Vergnügen. MORGENPOST 6.11.1990
Käfig voller Narren: "Na sowat!!!" bei Ohnsorg Der Inhalt ist so vorsätzlich bekloppt - wie Autor Benfield gesteht, um der sorgenvollen Welt Heiterkeit zu verleihen - daß man ihn detaillierter kaum wiedergeben mag ... Leicht und locker und ohne den leisesten Tiefgang, dazu noch mit lauter unwahrscheinlichen Situationen. Es wird durchweg gelacht. DIE WELT 6.11.1990
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