Allens Böse to 'n Geburtsdag - Spielstoff

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Allens Böse to 'n Geburtsdag

Übersetzungen > Plattdeutsch
Originaltitel: Alles Böse zum Geburtstag
Lustspiel von
Folker Bohnet und Alexander Alexy
Plattdeutsch von Manfred Hinrichs

2 Damen
5 Herren
ein Bühnenbild

Uraufführung:
18.01.2001 Contra-Kreis-Theater, Bonn
EA dieser Fassung:
02.03.2008 Ohnsorg Theater, Hamburg

Aufführungsrechte:
Ahn & Simrock, Hamburg

Allens Böse, Ohnsorg Theater Hamburg 2008, Foto Maike Kollenrott
Foto: Ohnsorg Theater, Hamburg 2008
Kritik & Meinung

In flottem Tempo und mit einsatzfreudigem Ensemble inszenierte Autor Bohnet die plattdeutsche Erstaufführung des Stücks aus dem Jahre 2001, das traditionelle Familienvorstellungen auf den Kopf stellt und der Lebensklugheit des Alters Tribut zollt.
abendblatt.de vom 3.3.2008

An ihm hat man an diesem Abend das größte Vergnügen ... In “Allens Böse to’n Geburtsdag” feiert ... Vater Richard seinen 80. Geburtstag. Schön schelmisch und mit diebischer Freude legt der fidele Witwer seine drei Söhne und deren zickige Ehefrauen aufs Kreuz. Sie halten ihn für tüdelig, während er längst einen raffinierten Plan geschmiedet hat. Der dickste Knüller: Papa hat eine Freundin!
Hamburger Morgenpost vom 4.3.2008

Das knapp zweistündige Geschehen bringt das Publikum immer wieder zum Lachen mit Sprüchen wie “Solang de Orgel noch speelt, is de Kark noch nich ut.”
Harburger Anzeigen und Nachrichten vom 4.3.2008

“Allens Böse to’n Geburtsdag” klingt, als stünde da jemandem ein ganz übler Geburtstag ins Haus. Doch so schlimm kam es dann im Theater Haus im Park doch nicht. ... Fast alle Witze dieses Abends waren verletzend - doch hatte das Publikum Spaß, lachte ausgelassen. ... Ein etwas anderer Ohnsorg-Abend, der aber beim Publikum ankam.
Bergedorfer Zeitung vom 2.5.2008

So hat sich das die versammelte Kinderschar nicht vorgestellt. Der Achtzigste des Vaters, zu dem sich alle eingefunden haben, offenbart das für die auf das Erbe gierende Unglaubliche: Vater Richard hat eine neue Freundin. Aber damit nicht genug. Außerdem hat er sich entschieden, das junge Ding auch nach seinem Ableben mit all seinem Geld zu beglücken. Schließlich verdienen seine Nachkommen allesamt ganz ordentlich und die verzogenen Neffen und Nichten haben sich schon seit Jahren nicht mehr blicken lassen.
Zu allem Überfluss hat der Alte seine neue Flamme Britta auch noch zur Familienfeier eingeladen. Das kann ja heiter werden! Die Brüder Georg und Joachim nebst Gattinnen Beata und Sylvia sind entsetzt, sehen sie doch ihre bereits sicher geglaubten finanziellen Felle davon schwimmen. Nur der schwule, älteste Bruder Max scheint nichts gegen die amourösen Abenteuer seines alten Herrn zu haben. Da klingelt es aber auch schon an der Tür und die Verwirrung ist perfekt. In der Tür steht die wunderschöne Britta, die neben Richard auch Georg und Joachim die Schweißperlen auf die Stirn treten lässt. Kritisch wird die angebliche Erbschleicherin beäugt ...
Herrliche Charaktere hat das erfolgreiche Autorenduo wieder für die Bühne erschaffen: den jüngsten Sohn Georg, der immer nur schlechte Witze erzählt, über die außer ihm niemand lacht, und seine dümmlich-blonde Frau Beata, die der Alte allzu gerne zur Weißglut bringt, wohlwissend, dass sie, das Erbe fest im Blick, sich nicht traut, ihn zu verärgern. Mit lausbübischem Charme sabotiert er die Planungen seiner Kinder und bewahrt nebenbei eine Vorratspackung Viagra im Kühlschrank, mit der er ein ganzes Altersheim auf Trab halten könnte. Als sich am Ende alles aufzuklären scheint, sorgt ein erneutes Klingeln an der Tür für endgültige Verwirrung ...

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