Wenn de Leev nich weer - Spielstoff

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Wenn de Leev nich weer

Übersetzungen > Plattdeutsch
Originaltitel: Lovers at Versailles
Komödie von Bernard Farrell
Plattdeutsch von Manfred Hinrichs

5 Damen
4 Herren
ein Bühnenbild

Uraufführung:
2002 Abbey Theatre, Dublin
EA dieser Fassung:
15.04.2007 Ohnsorg-Theater, Hamburg

Aufführungsrechte:
Ahn & Simrock, Hamburg

Wenn de Leev nich weer, Ohnsorg Theater 2007
Foto © Ohnsorg Theater, Hamburg 2007

Kritik & Meinung

Ja, dit Stück is een Milensteen nich blots - von disse Saison, nee, von de letzten 20 Johr. Allens stimmt bit op den letzten Poeng: een wunnerbor Komedie um Leev un Tro, um Alleenween un Glück.
Gerd Spiekermann, NDR 90,3 am 16.04.2007

Die Komödie “Wenn de Leev nich weer” des Iren Bernard Farrell (von Manfred Hinrichs übersetzt) ist ein Stück wie aus einem Guss, geschickt zwischen Trauer, Pathos, Tragikomik und Albernheiten balancierend.
Hamburger Abendblatt vom 17.04.2007

Mit der Premiere “Wenn de Leev nich weer” präsentierte die Traditionsbühne eine kleine Sensation - und bescherte uns einen der berührendsten Theater-Abende dieser Saison ... Eine Tochter-Mutter-Geschichte wie aus dem wahren Leben, die die Zuschauer atemlos verfolgten. Kaum zu glauben: So tiefgründig kann platt sein ... ein großer Theaterabend, der tief ins Herz geht. Unbedingt ansehen!
Bild Hamburg vom 17.04.2007

Wieder einmal verwöhnt das Ohnsorg-Theater sein Publikum mit einer Spitzenleistung. “Wenn de Leev nich weer” heißt die ebenso humorvolle wie anrührende Komödie des irischen Dramatikers Bernard Farrell, mit der das ausgezeichnete Ensemble die Zuschauer zu jubelndem Applaus hinriss.
Hamburger Morgenpost vom 17.04.2007

Farrell spielt mit Überschneidungen von szenischen Rückblenden und Situationen von heute, die weich fließend ineinander gleiten, ohne dass der Zuschauer Mühe hätte, Erinnertes und Gegenwärtiges klar voneinander zu trennen. Ein Stoff von der Wahrhaftigkeit eines Cinderella-Märchens und doch vollkommen gegenwärtig, ja sogar realistisch, weil Menschen grundgut und pflichtbewusst, überall auf der Welt in den Klauen ihrer Familie leben und sich irgendwann in ihr Schicksal fügen. Obwohl da immer noch diese unsäglich schönen, schweren Erinnerungen sind, denen sie nachhängen. Wie Anna, die geheimnisvoll lächelnd, noch etwas anderes in ihren Gedanken zu bewegen scheint. Da kommt sogar die Spur eines Krimis ins Spiel.
Die Welt vom 17.04.2007

Der Gemischtwarenhändler Stefan Lüders, ein liebenswerter und gütiger Mann, ist gestorben. Die Familie versammelt sich im Haus des Toten, konfrontiert mit den Sorgen des Alltags und den Gespenstern der Vergangenheit ...
Anna, Stefans Lieblingstochter, erinnert sich an ihre geplatzte Hochzeit mit David vor Jahren, die ihre egoistische Mutter Clara durch Vortäuschung einer schweren Krankheit zu verhindern wusste. Anna blieb zu Hause, gefesselt an ihre Familie. Und David, der verlassene Bräutigam, wanderte nach Finnland aus, in das Land, in dem er gemeinsam mit Anna eine Zukunft aufbauen wollte. Ihre selbstsüchtige Schwester Isabel und deren Ehemann Toni, ein Ex-Profifußballer, die bereits ihr drittes Kind erwarten, haben ehrgeizige Pläne mit dem Geschäft des verstorbenen Vaters: Der Laden soll in ein Fitness-Center umgewandelt werden. Auch sie sehen sich, ebenso wie Clara, mit erstaunlichen Tatsachen konfrontiert, denn Stefan führte offensichtlich kein so braves und zurückhaltendes Leben: Überall im Haus finden sich versteckte Liebesbriefe von einer gewissen Henriette.
Und dann steht plötzlich David, Annas große Liebe, vor der Tür ...
Quelle: Ohnsorg-Theater

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü