Schatten der Vergangenheit - Spielstoff

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Schatten der Vergangenheit

Eigene Stücke > Hochdeutsch
Ein viktorianischer Kriminalfall
zum Mitraten
von Manfred Hinrichs

6 Damen
10 Herren
ein Bühnenbild

Uraufführung:
19.06.2009 Freilichtbühne Lilienthal
 

Aufführungsrechte:
Manfred Hinrichs, Hamburg

Schatten der Vergangenheit, Freilichtbühne Lilienthal 2009
Foto © Freilichtbühne Lilienthal 2009
Kritik & Meinung

“Mords”-Stimmung auf der Freilichtbühne
Erpressung, verwickelte Familienbeziehungen, heimliche Affären und Mordkomplotte: Die Abgründe wurden immer tiefer, die sich da auf der Freilichtbühne Lilienthal auftaten. - Das Premierenpublikum war begeistert. - Zwei Stunden exzellentes Theater: spannend, temporeich, amüsant und voller Spielfreude. Zuschauen und Zuhören waren eine Lust an diesem Abend. - Schnell sprang der Funke zum Publikum über, es wurde reichlich gelacht und geprustet. - Die Zuschauer verfolgten vergnügt, wie sich der Handlungsfaden vermeintlich immer mehr verhedderte. Aufmerksamkeit war gefragt, wollte man alle Zusammenhänge erkennen. Gut dass es den schottischen Inspektor Michael McMuggle im Kilt gab. Der klärte energisch in Agatha Christie-Manier die Morde auf und bat die Zuschauer, basisdemokratisch für ihren Verdächtigen abzustimmen. Da nun das Publikum bei jeder Vorstellung wechselt, kann es durchaus sein, dass bei der nächsten Vorstellung andere Verdächtige von McMuggle verhaftet werden. - Mit stehenden Ovationen bedankte sich das Premierenpublikum zum Schluss bei allen, die für diesen gelungenen Theaterabend gesorgt hatten.
Weser-Kurier/Wümme-Zeitung vom 22.06.2009

(Mit) “Schatten der Vergangenheit” von Manfred Hinrichs, hat Fränzel (der Regisseur) klugerweise ... einen Krimi auf die Bühne gebracht ... (der) für Freilichtbühnen geschrieben und für sein Ensemble wie für die Zuschauer ein dankbarer Stoff ist. Nicht Shakespearsche Verse, sondern leicht verständliche und doch immer wieder ünerraschende, weil pfiffige Dialoge mit Witz, Ironie und Anspielungen (“Cheerio, Miss Sophie”) tragen die ... Handlungsstränge voran.
Die Glocke, Oelde vom 9.8.2010

Brampton Hall im Juni 1877.
Sir Richard Worthington ist nach vielen Jahren in der Armee, er war in Indien stationiert, auf seinen Landsitz im Norden Englands zurückgekehrt. Aber so recht will ihm das, was er hier nach all den Jahren vorfindet nicht gefallen. Seine Frau Mary freut sich ebenso über den täglichen Besuch von Dr. Jenkins wie über die Tüte Karamelbonbons, die Nelly Hobbs jeden Tag frisch für sie zubereitet. Stephan Greenwood, sein Gärtner, kümmert sich mehr um seine Bienen als um Richards Pflanzen und Millicent, seine Tochter, und sein Neffe Cecil vertreiben sich die Zeit mit Tennis spielen. Einzig Butler James und Dienstmädchen Ruby gehen ihrer Arbeit nach bis – ja bis Ruby von den Karamelbonbons ihrer Herrin nascht.
Als dann auch noch die Schriftstellerin Virginia Berresford, ein junger Inder und ein alter Schotte in Brampton auftauchen, ist es mit dem beschaulichen Leben vorbei – aber genauer betrachtet, war es das schon vorher...

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